Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3/3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Willkommen zum dritten und entscheidenden Teil meines Bauberichts der Mitsubishi A6M2b Zero von Tamiya im Maßstab 1/32 (Kit 60317). Nachdem wir uns in den ersten beiden Abschnitten intensiv mit dem hochdetaillierten Cockpit und der komplexen Mechanik des Sternmotors beschäftigt haben, verlassen wir nun die Phase der reinen Konstruktion. In diesem Teil dreht sich alles um die optische Seele des Flugzeugs: die Bemalung und das Finish.


Die Bemalung



Nun ist alles soweit, dass ich mit der Bemalung beginnen konnte. Nach einer Grundierung wurde zuerst mit MRP-110 vorschattiert. Darauf wurde dann MRP-428 aufgetragen.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Da die Stoffbespannten Ruder in einem helleren Ton bemalt waren wurde diese Abgelebt, nochmals mit MRP-110 vorschattiert und anschließend mit MRP-427 bemalt.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)


Die Markierungen


Als nächstes wurden die Rumpfbänder, der rote Streifen am Leitwerk und die Hinumarus abgeklebt um diese auf lackieren zu können. Mit MRP-259 wurde zuerst vorschattiert. Für das Rot wurde MRP-411 verwendet. Übrigens, dass die Rumpfbänder nicht um den ganzen Rumpf herum reichen (was Tamiya so in der Anleitung angibt) ist laut Ryan durchaus denkbar:
"Die roten Linien sind wahrscheinlich korrekt, wie sie im Bausatz dargestellt sind. Die Rumpfbänder wurden lackiert, während sich die Flugzeuge auf den Trägern befanden. Man geht davon aus, dass es aufgrund der Platzbeschränkungen schwierig war, zum Lackieren unter den Rumpf zu gelangen."
Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)



Die Motorhaube


Für die Bemalung der Bauteile der Motorhaube wurde Mr. Color C-125 verwendet. Dieses Schwarz hat den leichten Blaustich, wie es das schwarz, welches von Mitsubishi verwendet wurde hatte. Alle anderen japanischen Flugzeughersteller verwendeten schwarz ohne diesen Blauanteil. Tamiya gibt in der Bauanleitung an, dass die Motorhaube innen in Aotake zu bemalen sei, was laut Ryan aber falsch ist, da Originalteile auf eine schwarze Bemalung auf der Innenseite hindeuten.
"Die Innenseite der Verkleidung ist genauso schwarz wie die Außenseite. Hier sind zwei Befestigungselemente an der Seite der Verkleidung. Wie Sie sehen können, ist die Innenseite bei beiden schwarz."

 

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Noch eine kleine Ergänzung zur Farbgebung. Ich habe Ryan eine Frage bezüglich der Gummikappe oben auf dem Antennenmast gestellt und folgende Antwort erhalten.
"Die Antenne hatte von Beginn der Zero-Produktion an eine schwarze Gummikappe. Die Antenne selbst bestand aus Holz, das mit Stoff umwickelt und anschließend lackiert wurde. Ich vermute, dass hierfür die gleiche Farbe/Lackierung verwendet wurde, die auch für die Stoff-Steuerflächen verwendet wurde. Daher sollte die Antenne in einem mittelgrauen Farbton lackiert sein."

Demzufolge ist es wahrscheinlich so gewesen, dass der Antennenmast im gleichen Farbton wie die Ruder bemalt war. Da der bei meinem Modell aber schon fertig montiert ist und ich demzufolge an den Bereich der sich unter der Cockpithaube befindet nicht mehr ran komme, werde ich ihn nun so lassen wie er ist. Bei der nächsten Zero wird es dann anders gemacht.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)


Der Propeller


Der Propeller wurde mit Aluminium von AK bemalt. Laut Tamiya sollen die Rückseiten der Propellerblätter schwarz bemalt werden, beim Vorbild waren  sie aber braun. Was übrigens das selbe Braun war in dem man später die kompletten Propeller bemalt hat. Für diese Braun habe ich XF-64 gemischt mit etwas XF-1 verwendet.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)


Die Decals



Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Über die Decals wurde als nächster Schritt Klarlack aufgesprüht und nachdem dieser Trocken war wurde ein Wash von Mig aufgetragen. Die Zero bekam als finale Klarlackschicht eine Lage VMS Sattin Varnish verpasst und die Motorhaube Seidenmatten Klarlack von Mr. Hobby.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)


Die Endmontage


Nun zu einem, wie ich finde, der Schönsten Baustadien beim Bau eines Modells, die Endmontage. Das das Ganze eigentlich recht unspektakulär ablief möchte ich hier nur auf zwei Endmontageschritte eingehen, zu denen es etwas mehr zu sagen gibt. Der Erste ist das Anfertigen und anbringen der Stoffabdeckungen am Spornrad, was auch bereits in Teil 2 erwähnt wurde.  Die Stoffabdeckung im Schacht des Spornrades habe ich aus einem Stück Papiertaschentuch angefertigt, welches mit Sekundenkleber getränkt und in Form gebracht wurde. Für die Stofflasche an der Halterung des Spornrades kam Tamiya Tape zum Einsatz und mit kleinen ausgestanzten Plastikscheiben wurden die Halte Bolzen/Niete dargestellt. Bemalt wurde das dann mit einer Mischung aus XF-64 und XF-51.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Nun zu den Fahrwerkstandanzeigern. Diese werden ja meist in rot dargestellt, was allerdings nur die halbe Wahrheit ist, wie man hier sehr schön sieht.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Tamiya legt für diese Bauteile Ätzteile bei. Diese habe ich wie oben beschrieben mit diesen "Filzstiften" von AK bemalt und am Modell angeklebt.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Da die Zeros, wie bereits erwähnt, beim Angriff auf Pearl Harbor so zusagen Fabrikneu waren habe ich mich bei der Alterung sehr zurück gehalten. Etwas Abgasspuren und ein paar Ölschlieren (diese Motoren sind ja nie ganz dicht) mussten aber schon sein.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Somit dachte ich es ist geschafft, die Zero ist nach fünf Monaten Bauzeit endlich fertig. Was das  Abschließen dieses Baus angeht hatte ich mich ein wenig zu früh gefreut. Natürlich habe ich Ryan Bilder von der Zero geschickt und natürlich sind Ihm noch ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die noch fehlten.
Diese Details wurden selbst verständlich noch ergänzt.
"Es gibt einige Ergänzungen, die Sie an der Zero vornehmen können. Die erste besteht darin, ein kleines Schild neben dem Loch im Rumpf anzubringen, wo sich ein Druckluftventil befand. Genau wie beim Aufpumpen eines Reifens wird eine Luftleitung gegen das Ventil gedrückt, um denDrucklufttank im Rumpf zu füllen."
Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)


Dieses Schild hat Tamiya sogar als kleines erhabenes Detail am Rumpf modelliert, allerdings dem  Bausatz kein Decal dafür beigelegt. Ich habe dann eines aus der Restekiste genommen.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)


Auch am Fanghaken gibt es etwas zu ändern:

Ich betrachte weiterhin die Unterseite des Flugzeugs – der Fanghaken könnte überarbeitet werden. Hier ist ein Auszug aus meinem Bericht von 2004 und Kenji Miyazakis Antwort.

Details zum Fanghaken

Ryan Toews 5. Mai 2004
Die „Kommentare Nr. 45 zu erbeuteten Dokumenten“ enthalten Details zu den Fanghaken, die an sechs der in Buna erbeuteten A6M3 gefunden wurden. Die Hälfte der sechs aufgeführten Haken stammte von Mitsubishi, die anderen drei von Nippon Kentetsu. Der TAIC-Bericht Nr. 28 „Metallurgische Untersuchung japanischer Flugzeuglandehaken“ untersuchte zwei A6M-Haken. Beide Haken stammten von Zeros, die als „Zeke“ und „Hamp“ identifiziert wurden und im Februar 1944 auf der Insel Roi im Kwajalein-Atoll erbeutet wurden. Eine Liste der Zeros der 281 Ku, die im Januar 1944 auf Roi stationiert waren, enthält keine A6M3. Daher ist es möglich, dass die „Hamp“ eine Fehlidentifikation einer A6M5 ist. In jedem Fall wäre die „Hamp“ angesichts des Datums jedoch eine Zero von Mitsubishi gewesen. Der „Hamp“-Haken soll ursprünglich mit einem  metallenen Typenschild versehen gewesen sein. Auch die kürzlich von Justin Taylan in Papua- Neuguinea gefundene A6M2 (Seriennummer 3442) von Mitsubishi trägt ein solches Schild, das den Hersteller eindeutig als Mitsubishi identifiziert. Im Gegensatz dazu war die Roi „Zeke“ anstelle eines Schildes mit einem mit Aluminiumfarbe aufgebrachten Stempel versehen. Dieser Stempel identifizierte den Haken als von Nippon Kenketsu Kogyo KK hergestellt. Es scheint, dass sowohl Mitsubishi als auch Nippon Kenketsu Fanghaken für die Zero herstellten. Die Mitsubishi-Haken waren durch eine am Hakenschaft angenietete Metallplatte gekennzeichnet. Die Nippon Kenketsu-Haken wiederum waren durch einen aufgemalten Stempel gekennzeichnet. Die Verwendung beider Hakentypen an den Buna A6M3 deutet darauf hin, dass Mitsubishi sowohl Haken aus eigener Produktion als auch Haken von Nippon Kenketsu verwendete. Ich glaube, dass sich Roi „Zeke“ auf eine A6M2 bezieht, die, wiederum angesichts des Datums ihrer Eroberung, höchstwahrscheinlich von Nakajima hergestellt wurde. Daher ist es wahrscheinlich, dass auch Nakajima die Fanghaken von Nippon Kenketsu verwendete. Die Frage, ob Nakajima auch eigene Fanghaken herstellte, ist noch zu klären. TAIC Nr. 28 gibt außerdem an, dass der „Hamp“-Haken „grün über rostfarbener Grundierung“ lackiert war. Der von Mitsubishi gefertigte Haken der Seriennummer 3442 scheint laut einem Foto im Flight Journal vom Februar 2006 einen dunkelgrün lackierten Hakenschaft zu haben. Ein dritter Haken, von dem mir Kenji Miyazaki Fotos zusandte, war eindeutig mit grünem Aotake besprüht und wies ebenfalls Reste einer befestigten Platte auf. Im Gegensatz dazu wurde der „Zeke“-Haken der Nippon Kenketsu in TAIC Nr. 28 als mit „blauem Lack, besprüht mit grauer Farbe“ lackiert beschrieben. Ich würde dies als Aotake interpretieren, das mit olivgrauer Außenfarbe übersprüht wurde. Vorläufig lässt sich daher vermuten, dass der Aluminiumschaft der von Mitsubishi gefertigten Haken mit grüner Farbe oder Aotake lackiert war, während die Hakenschäfte der Nippon Kenketsu in der gleichen Farbe wie die Außenfarbe des Flugzeugs lackiert waren. In allen Fällen waren die Stahlkomponenten des Hakens schwarz lackiert.

Fanghaken

Kenji Miyazaki 9. Mai 2004

Ryan san,
Ihre Studie zum Fanghaken ist sehr interessant. Mitsubishi hatte ein Werk in Nagoya im Westen Japans und Nakajima ein Werk in Saitama im Osten Japans. In vielen Fällen zogen sie
unterschiedliche Subunternehmer hinzu. Ein typisches Beispiel hierfür sind Fahrwerke. Beim
Fanghaken ist die Situation meiner Meinung nach etwas anders. Im Gegensatz dazu war der Roi „Zeke“ anstelle eines befestigten Schildes mit einem mit Aluminiumfarbe aufgebrachten Stempel versehen. Dieser Stempel identifizierte den Haken als von Nippon Kenketsu Kogyo KK hergestellt. Nippon Kentetsu befand sich im Großraum Tokio und in der Nähe des Nakajima-Werks. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass Nakajima ihren Fanghaken verwendete. Andererseits war Nippon Kentetsu ein Unternehmen der Mitsubishi-Gruppe. Aus diesem Grund vermute ich, dass Mitsubishi seinen Haken verwendete, obwohl Nippon Kentetsu 500 km von Nagoya entfernt war. Möglicherweise gab es jedoch ein Problem mit der Lieferzeit, und das könnte ein Grund dafür gewesen sein, warum Mitsubishi den Haken gleichzeitig selbst produzierte. Daher empfiehlt es sich, den Schaft des Heckhakens in einem dunkelgrünen Aotake-Ton neu zu lackieren, wie auf diesem Bild zu sehen.
Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Langer text, kurzer Sinn. Der Fanghaken wurde von mir entsprechend neu bemalt und mit dem Schild versehen.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Die nächsten drei Dinge sind in diesem Bild nummeriert;

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Nummer 1: 

"Ist die Lüftungsöffnung, die ich in der letzten Nachricht erwähnt habe. Sie ist bei Ihrem Zero offen und die Innenseite der Lüftung sollte grün sein. Hier ist ein Bild, das die Türabdeckung rechts halb geschlossen zeigt."
Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)


Nummer 2:

"Ist der Entriegelungsgriff für den Trägheitsstarter. Die Kurbel wird in die Öffnung (Pfeil) gesteckt und beim Drehen des Anlassers wird der Griff gezogen. Er sollte rot sein und ein kleines ovales Schild tragen. Hier sehen Sie, wie die Kurbel gedreht wird. Der Entriegelungsgriff wurde aus seiner Aussparung gezogen und um 90° gedreht, sodass er zum Starten des Motors leicht gezogen werden kann."
Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)


Nummer 3:

"Sind die drei Löcher im Spinner, eines zwischen jedem Propellerblatt. Diese dienten dazu,  Enteisungsalkohol auf jedes Blatt zu pumpen. Ich würde versuchen, diese Löcher entweder aufzubohren oder einen kleinen schwarzen Aufkleber anzubringen, um die Löcher darzustellen."
Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

So schaut das ganze nun am Modell aus:

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Nun zur letzten Ergänzung:
"Zum Schluss sollten Sie noch zwei Aufkleber auf der Unterseite übermalen."
 
Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

"Hinter diesen Abziehbildern steckt eine kleine Geschichte. Um 2005 habe ich Zeichnungen für einen Zero-Abziehbildbogen für Hobbydecal aus Korea zusammengestellt. Der Besitzer Kim fügte diese  beiden Abziehbilder in letzter Minute hinzu und bezog sich dabei auf ein Bild der erbeuteten Koga Zero, die von den Amerikanern neu lackiert worden war. Es waren also die Amerikaner, die diese Markierungen anbrachten, aber sie gelangten auf den Abziehbildbogen. Kurze Zeit später erzählte mir Kim, dass mehrere Herren von Tamiya Kopien seiner Abziehbildbögen auf einer Hobbymesse gekauft hatten. Tamiya kopierte dann die Abziehbilder, einschließlich der falschen Markierungen. LOL."


Nachdem wir nun wissen woher Tamiya seine Decals bezieht , wurde auch dieser Fehler von mir revidiert.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Das fertige Modell


Damit möchte ich nun den Bau dieses Modells abschließen. Es hat wie immer großen Spaß gemacht einen Bausatz von Tamiya zu bauen. Wirklich sehr dankbar bin ich Ryan für seine Hilfe und die vielen wertvollen Informationen. Oft habe ich von Ihm die Antwort auf meine Fragen noch am selben Tag bekommen und das trotz der Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Kanada. Ich hoffe diese Infos sind nützlich für Euch und Ihr werdet sie bei einem Eurer nächsten Zero Modelle berücksichtigen.

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)

Der Modellbauer:

Mitsubishi A6M2b Zero (Tamiya 1/32, Kit 60317) von Michael Eberl (Teil 3)
Mein Name ist Michael Eberl.
Meine Flugzeugleidenschaft begann im Alter von fünf Jahren als ich mein erstes Buch über Flugzeuge bekommen habe. Etwa zur selben Zeit habe ich mit dem plastikmodellbau angefangen Seither ist es um mich geschehen, lese alles was ich zu dem Thema in die Finger bekomme, fliege seit nunmehr ca.20 Jahren gerne und viel am Flugsimulator am PC, besuche gerne Flugtage und lasse keine Mitfluggelegenheit aus.
Seit über sechs Jahren kann ich nun meine Leidenschaft auch beruflich ausüben. Ich habe das Privileg in in der Luftfahrtausstellung des deutschen Museums in München zu arbeiten und gebe dort Führungen.

Folgt Michael auf Instagram für weitere tolle Modelle! *LINK*



Vielen Dank für diesen tollen Baubericht! 
Willst auch du dein Modell auf "The Plastic Aviator" präsentieren, schreibe mir!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen